ISO 11088
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Typ |
1 |
2 |
3 |
Geschwindigkeit |
langsam bis gemäßigt |
Skifahrer, die weder den Beschreibungen unter 1 noch unter 3 voll entsprechen |
schnell |
Gelände |
leicht bis gemäßigt |
steil |
|
Stil |
vorsichtig, sanft |
aggressiv |
Die Tibia-Methode
Messen des Tibiadurchmessers
Man mißt den Tibiadurchmesser mit einem Tibiameter. Hat man einen neuen Tibiameter, so kann man entweder den TIBIA-Durchmesser in Millimetern ablesen, oder an separaten Skalen für Kinder, Frauen und Männer den Ausgangswert Z ablesen, der hier das unkorigierte Drehmoment Mz in dNm darstellt. Manche Einstellgeräte bevorzugen die zweite Möglichkeit, weil man sich eine Angabe (Frau/Mann/Kind) erspart.
Alters- und Skifahrertyp-Korrektur
Der mittlere Teil der Tibiatabelle (Abbildung X) stellt eine zweidimensionale Korrekturtabelle dar. Sie hat 5 Zeilen für folgende Altersgruppen: bis 15, 16 bis 17, 18 bis 50, 50 bis 60, ab 61 und 3 Spalten für den Skifahrertyp 1, 2 und 3. In dem entsprechenden Kreuzpunkt (Zeile mit Spalte) findet man die richtige Korrektur (Wert zwischen -2 und +1) und addiert diesen zum Ausgangswert Z. In der Spalte Mz findet man dann dazu den Auslösedrehmoment in Drehsturzrichtung in Nm (Newtonmeter). In der Spalte My findet man dan dazu den Auslösedrehmoment in Frontalsturzrichtung in Nm.
Die zulässigen Toleranzen
für das gemessene Auslösedrehmoment gegenüber dem ausgewählten (kalkulierten) individuellen Drehmoment betragen exakt:
VORNE: Mz: +- 15\% oder 3 Nm (es gilt jeweils der größere Wert)
FERSE: My: +- 15\% oder 10 Nm (es gilt jeweils der größere Wert)
Die Sohlenkorektur.
Aus der Sohlenlänge-Korrekturtabelle findet man weiter zu dem nach Alter und Typ korrigierten Z-Wert den endkorrigierten Z-Wert für die Voreinstellung. Es sei betont, daß dieser Wert rein informativ ist, das vorher gefundene Drehmoment in Nm bleibt dagegen maßgebend. Beim Benutzen eines elektronischen Bindungseinstellgerätes entfällt das Suchen in der Tibiatabelle, weil diese Arbeit der Kalkulator dieses Gerätes übernimmt. Ebenso errechnen selbständige Einstellwertkalkulatoren (wie z.B. der SkiTAX von SPORTECH) diese Werte und drucken sie auf eine Einstellkarte.
Die Gewichts-Methode
Bestimmung des Skifahrer-Code an Hand seines Gewichts und Größe
Suche in der Tabelle (Abbildung X). die jeweilige Zeile, die in ihren Spalten Körpergröße und Körpergewicht den Angaben des Skifahrers entspricht. Sind diese Zeilennicht identisch, so wähle die obere (d.h. die nähere zum Code A). In dieser Zeile lese den Skifahrer-Code (A bis P) ab.Es ist wichtig zu wissen, daß der so gewonnene Skifahrer-Code dem Skifahrertyp 1 (Anfänger, früher L) entspricht und daß noch keine Alterskorrektur vorgenommen wurde.
Alterskorrektur
Für Skifahrer, die 50 Jahre und älter sind, gehe in der Tabelle eine Zeile nach oben (Richtung Code A).
Für Skifahrer, die Unter 10 Jahre sind, gehe in der Tabelle eine Zeile nach oben (Richtung Code A)
.Korrektur für Skifahrer-Typ
Früher wurde diese Korrektur auch Fahrkönnen, oder Risikobereitschaft genannt. Die Regel sind folgende:
für Typ 1 (früher L) bleibe auf der Zeile
für Typ 2 (früher A) gehe 1 Zeile nach unten
für Typ 3 (früher S) gehe 2 Zeilen nach unten
In der sich zuletzt befindlichen Zeile suche nach den entsprechenden Drehmomenten Mz und My. Der
Tolleranzbereich beträgt eine Zeile über und eine Zeile unter dem ausgewählten individuellen Auslösedrehmoment. Da die Zeilen die Drehmomente in 15%-igen Schritten definieren, beträgt die zulässige Toleranz für die richtige Bindungseinstellung +-15 \%.
Die zulässigen Toleranzen
für das gemessene Auslösedrehmoment gegenüber dem ausgewählten (kalkulierten) individuellen Drehmoment betragen exakt:
VORNE: Mz: +- 15\% oder 3 Nm (es gilt jeweils der größere Wert)
FERSE: My: +- 15\% oder 10 Nm (es gilt jeweils der größere Wert)
Der Einstellbarkeitsbereich liegt 2 Zeilen über und 2 Zeilen unter dem ausgewählten individuellen Auslösedrehmoment. Da die Zeilen die Drehmomente in 15\%-igen Schritten definieren, liegt die Nichteinstellbarkeitgrenze bei +- 30\%.
Die Sohlenkorrektur.
Durch die Sohlenlängenkorrektur findet man schließlich die Einstellzahl für die Voreinstellung in dem mittleren Bereich folgender Tabelle (Abbildung X), jeweils auf dem Kreuzpunk der zuletzt ermittelten Zeile (= Code) und der entsprechenden Sohlenlängenspalte.
Kennwerte für den Skifahrer |
Ausgangeinstellzahl Z in Abhängigkeit von der Schuhsohlenlänge in mm |
Kennwerte für die Überprüfung |
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Masse des Skifahrers in Kg |
Größe des Skifahrers in cm |
Skifahrer Code |
-250 |
251-270- |
271-290- |
291-310 |
311-330 |
331+ |
Drehung Mz (Nm) |
Vorwärts- neigung MY (Nm) |
5 (a) |
18 (a) |
|||||||||
10 -13 |
A |
0,75 |
0,75 |
8 |
29 |
|||||
14-17 |
B |
1 |
1 |
0,75 |
11 |
40 |
||||
18-21 |
C |
1,5 |
1,25 |
1 |
14 |
52 |
||||
22-25 |
D |
1,75 |
1,55 |
1,5 |
1,25 |
17 |
64 |
|||
26-30 |
E |
2,25 |
2 |
1.75 |
1,5 |
1,5 |
20 |
75 |
||
31-35 |
F |
2,75 |
2,5 |
2,25 |
2 |
1,75 |
1,75 |
23 |
87 |
|
36-41 |
G |
3,5 |
3 |
2,75 |
2,5 |
2,25 |
2 |
27 |
102 |
|
42-48 |
-148 |
H |
3,5 |
3 |
3 |
2,75 |
2,5 |
31 |
120 |
|
49-57 |
149-157 |
I |
4,5 |
4 |
3,5 |
3,5 |
3 |
37 |
141 |
|
58-66 |
158-166 |
J |
5,5 |
5 |
4,5 |
4 |
3,5 |
43 |
165 |
|
67-78 |
167-178 |
K |
6,5 |
6 |
5,5 |
5 |
4,5 |
50 |
194 |
|
79-94 |
179-194 |
L |
7,5 |
7 |
6,5 |
6 |
5,5 |
58 |
229 |
|
95+ |
195+ |
M |
8,5 |
8 |
7 |
6,5 |
67 |
271 |
||
N |
10 |
9,5 |
8,5 |
8 |
78 |
320 |
||||
O |
11,5 |
11 |
10 |
9,5 |
91 |
380 |
||||
105 |
452 |
|||||||||
118 (b) |
540 (b) |
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Die Werte dienen nur als Beispiele und können auch in Brüchen angegeben werden |
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(a) = unterste Grenzabweichung, (b)= oberste Grenzabweichung |
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